Historisches

Die Abstammung des Hinterwälderrindes ist auf das Kelten Rind zurückzuführen. Die Hinterwälder sind die kleinste mitteleuropäische Rinderrasse. Von der Natur selektiert und vom Menschen weitergezüchtet haben sich die Hinterwälder den rauen und kargen Verhältnissen ihres Zuchtgebietes hervorragend angepasst. Durch die abgeschiedene Lage sind sie wenig von anderen Rinderrassen beeinflusst worden.

Auf Grund einer sehr kleinstrukturierten Landwirtschaft war es den Bauern im Hinterwäldergebiet nicht möglich sich Zugochsen oder gar Arbeitspferde zu leisten. Somit wurden die Hinterwälderkühe auch zu Acker- und Feldarbeiten herangezogen.

1889 wurde Amtsgericht Schönau im Schwarzwald die erste Zuchtgenossenschaft eingetragen. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm der "Verband für Fleckvieh und Wäldervieh" in Titisee-Neustadt die Zuchtleitung. Heut wird die Rasse von der "Rinderunion Baden-Württemberg" in Stuttgart betreut.